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Wäschepflege leicht gemacht - praktische Tipps für saubere Wäsche

Datum: 26.07.2017

Mit seinen Textilien sorgfältig umzugehen zahlt sich aus – besonders beim Waschen. Hier einige Tipps, die helfen Zeit, Wäsche, Geld und Umwelt zu schonen.

Wäsche sortieren

Beim Sortieren der Wäsche können alle Familienmitglieder helfen. Lassen Sie die Schmutzwäsche - nach Temperatur und Farbe getrennt - in Wäschekörbe sortieren. Bereits die kleinsten Familienmitglieder können lernen, ihre Socken auf rechts und Hosen auf links zu drehen, Hosentaschen zu entleeren, sowie Knöpfe zu öffnen und Reißverschlüsse zu schließen.

Waschmaschine befüllen

Die Maschine soll nicht überladen werden. Aus energetischen Gründen ist zu wenig Wäsche ebenso zu vermeiden. Die Gebrauchsanleitung der Waschmaschine bietet erste Orientierungshilfe.

Bei Kochwäsche und 60 Grad Wäsche (Unterwäsche, Küchenwäsche, Handtücher) darf die Maschine voll beladen werden. Wird die Maschine hingegen mit Jeans oder Buntem voll beladen, entstehen unschöne weiße Streifen. Die Textilien können sich im Wasser nicht bewegen. Dadurch kommt es an den Falten zu Farbabrieben. Wird zudem Waschpulver verwendet, kann sich dieses durch die Überladung nicht vollständig auflösen und es verbleiben Pulverrückstände an den Textilien.

Das richtige Waschmittel für jede Wäsche

Ob Billig- oder Markenprodukt spielt bei der Auswahl des Waschmittels keine Rolle. Auf das richtige Waschmittel mit der entsprechenden Dosierung kommt es an.

Bei der weißen Wäsche und pflegeleichten Textilien verhindert ein Vollwaschmittel das Vergrauen.

Bei bunter Wäsche wirkt ein Colorwaschmittel dem Verblassen der Farbe und Farbveränderungen entgegen. Zudem pflegt es die Fasern und Farben der Textilien. Ähnliche Wirkung haben Feinwaschmittel. Hartnäckige Flecken bei Buntwäsche können durch eine einmalige Wäsche mit Vollwaschmittel entfernt werden. Dieses sollte vorsichtig dosiert werden, um keine Farbe zu lösen, die andere Kleidungsstücke verfärbt.

Wolle und Seide dürfen nur mit einem Wollwaschmittel oder einem Feinwaschmittel, das für diese Textilien geeignet ist, gewaschen werden. Die Enzyme der herkömmlichen Waschmittel würden sonst tierische Fasern zerstören.

Möchte man umweltfreundlich waschen, reichen die drei oben genannten Mittel aus. Die einzige Ausnahme ist die sogenannte Funktionswäsche (Sportkleidung). Spezielle Waschmittel können die Funktionen dieser Mikrofasern besser erhalten.

Weichspüler und Duftstoffe

Verzichten kann man auf Waschhilfsmittel, wie z.B. Weichspüler. Allerdings verhindert bereits eine kleine Menge im Spülgang die elektrostatische Aufladung von synthetischen Fasern im Wäschetrockner.
Duftzusätze sind ebenso unnötig. Sie stehen im Verdacht, allergieauslösend zu sein und sind bereits im Waschpulver enthalten.
Hygienespüler sollten nur in Ausnahmefällen verwendet werden. Besser ist es, die Temperaturen einzuhalten sowie die Waschmittel nach Herstellerempfehlung zu dosieren. Die Wäsche öfters bei 60 Grad zu waschen tötet die Bakterien ab und verhindert unangenehme Gerüche in der Waschmaschine und an der Wäsche.

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